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! Familie gesucht !

Manny prof n

Manny sucht seine Familie

!!! Flugpaten gesucht !!!

Flight SponsorshipII

Pflegestellen gesucht 

PS Gesucht

Sonic Bensen 8Dieses Jahr wird es ein ganz besonderes Weihnachtsfest für Sonic und Benson sein. Sicher das schönste, welches sie in ihrem Leben bisher erleben durften.

Für Sonic ist das Jahr 2017 bestimmt nicht ein Jahr, an das sie sich gerne zurück erinnern möchte. Im Juli musste sie sich von ihrem besten Freund Simon verabschieden. Es hat uns das Herz gebrochen Sonics tagelanger Trauer hilflos zusehen zu müssen. Im September ging es Sonic sehr schlecht, und es gab Tage, an denen wir uns nicht sicher waren, ob sie noch mal wieder auf die Beine kommt. Aber Sonic ist stark, und sie hat es geschafft, ihr Kampf wurde nun belohnt.

Was wir nicht mal zu träumen wagten, ist eingetreten: Sonic hat ein Zuhause gefunden!

Wir hatten Simon versprochen auf seine Sonic aufzupassen und alles zu tun, dass es ihr gut geht, und wir können es selber noch nicht wirklich glauben, ein Traum ist wahr geworden.

Ob Simon, wo immer er auch ist, wohl mitgeholfen hat? Wir sind uns fast sicher, dass Simon hinter diesem Wunder steckt!

Eine sehr, sehr tierliebe Familie hier auf Zypern, die sich vornehmlich um ältere Hunde kümmert, hat Sonic und Benson kennengelernt. Und schon nach wenigen Besuchen im Julia Tierheim, hatten sie sich in unsere alte Dame verliebt und sich entschlossen sie bei sich aufzunehmen.

WARNUNG: DIE BILDER SIND NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN!

 

Wenn man nach Zypern in den Urlaub fährt, und diesen nicht nur am Strand verbringen, sondern die schöne Natur Zyperns genießen und kennen lernen möchte, kann man nie sicher sein, ob man nicht unter Schock wieder nach Haue fliegt. So erging es Urlaubern im Oktober. Aus einem Spaziergang in der Natur, wurde ein Albtraum!

Sie entdeckten einen der vielen in der 'Wildnis' versteckten Käfige der Jäger auf Zypern, in denen die Hunde unter fürchterlichen Umständen gehalten werden.

Unter Schock informierten die Urlauber sofort Tierschützer, die wiederum sofort die Polizei, das Vet Amt und einen Vertreter einer Partei, die sich (angeblich) dem Tierschutz verschrieben hat.

Keiner der Angesprochenen sah irgend eine Veranlassung sofort zu handeln, denn es war Wochenende.

Neun Jagdhunde waren noch lebendig, sie waren offensichtlich seit Tagen nicht gefüttert worden und hatten kein sauberes Wasser bekommen. Man musste kein Tierarzt sein um zu sehen, dass einige krank waren und dringend tierärztliche Hilfe brauchten.

Julia 25

Wiederum Dank detaillierter Anfahrtsbeschreibung fanden wir auch das Julia auf Anhieb. Es liegt Richtung Pareklisia (Nähe Limassol) – man erreicht es, immer schön bergauf, irgendwo im nirgendwo. Das Tierheim erstreckt sich über ein recht großes Gelände – so viel konnten wir von der Anhöhe aus erkennen!
Auch hier kamen wir morgens zur Zeit des ‚roomservice‘ an: saubermachen, füttern, tränken. Barbara half fleißig mit, da Helfer fehlten und regelte zwischendurch noch gefühlt 1000 andere Sachen.
Im Julia, wird ebenso wie im Kellia, ein hoher Anspruch an Sauberkeit und Hygiene an den Tag gelegt. „Auch schon im eigenen Interesse“, wie Barbara lachend meinte! Recht hat sie! Bei der Hitze, braucht man keine noch irgendwie stinkenden Hinterlassenschaften irgendwo um sich herum! Und Hygiene ist oberstes Gebot, damit so viele Hunde auf engem Raum auch gesund bleiben! Dennoch: Respekt!!!
Was mir in den Pens, die noch nicht sauber gemacht waren, gleich auffiel: die Hunde unterscheiden auch dort schon „draußen“ und „drinnen“ und verhalten sich in der großen Mehrzahl quasi stubenrein!
Ein erster Überblick – und die für uns immer wiederkehrende Frage „Wer, ist wo, mit wem?“. Man kann sich auf einer Infotafel im Büro über die Zusammensetzung der einzelnen Hunde-WGs informieren, allerdings wären – zumindest für uns – Infos an den jeweiligen Unterbringungen schon hilfreich gewesen; zumal die Fensteröffnung der Pens manchmal zu weit oben war, um hineinsehen zu können und die kleine Durchgreifklappe an der Metalltüre, durch die man alternativ auch hätte einen Blick auf die Hunde werfen können, die ist dann auch noch durch eine dicke Hundenase komplett verdeckt – denn HUND will ja auch wissen, wer da draußen steht!

20170919 154933Hier ein kleiner Bericht von Esther und Jochen (selber Besitzer einer Zypernpfote), die das Julia Shelter Ende September/Anfang Oktober besucht haben, über unseren Tisla.

Tisla ist ein kleiner Sonnenschein. Als wir in seinen Kennel kamen, ist er sofort schwanzwedelnd auf uns zugelaufen und hat uns äußerst freudig begrüßt. Tisla ist ein vergleichsweise kleiner Rüde. Er hat keinerlei Scheu oder Ängste vor uns Menschen. Er ist einfach nur ein fröhlicher, lustiger Hundejunge, der uns Menschen liebt. Wir haben ihn hochgehoben, gestreichelt, gekrault, an seinen langen Ohren gezupft – er fand alles toll und sprühte nur so vor Lebensfreude.

Dass er in seinem Leben bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat, scheint er komplett vergessen zu haben; davon merkt man ihm überhaupt nichts an.

Wir könnten noch viel über Tisla schreiben, aber die Fotos, die wir von ihm machen konnten, sagen mehr als 1000 Worte.

Wir wünschen uns für unseren Tisla, dass ihn seine Menschen entdecken oder dass ihm jemand mit einer Pflegestelle den Start in ein tolles Hundeleben ermöglicht.

Dank einer sehr guten Beschreibung fanden wir das Kellia problemlos. Es liegt im Randbezirk des gleichnamigen Ortes und wir wurden nicht nur von Christine freudig erwartet:


Buddy3, der rasende Reporter, kam gleich auf uns zu gerannt, flitzte erstmal aufgeregt umher um mal so richtig „Gas zu geben“, während sein Pen gerade gereinigt wurde. Das bedeutet nämlich dann Freilaufzeit für die Hunde im inneren Auslaufbereich! Buddy gab alles! Vollgas – kurze Verschnaufpause im Schatten, Streicheleinheiten mitnehmen, und dann noch ein paar Runden drehen, ehe es wieder „gegen Leckerlis im Austausch“ zurück in den Pen ging – denn die anderen wollten ja auch mal raus! Buddy ist ein überaus freundlicher und lebenslustiger Geselle, der sicher eine Familie sehr bereichern würde!

DSC01983Jill, unsere Tochter, hatte Kylie entdeckt, die sich ihren Pen mit Bob2 teilte. Tür vom Pen ging auf und Kylie stürzte gleich auf Jill zu, an ihr hoch, halb auf ihren Schoß, den sie auch dann kaum mehr verließ! Sie schmiegte sich an sie und konnte nicht genug Nähe bekommen! Tja, was soll man da sagen?

Kylie hat uns beide mit ihrer anschmiegsamen, zarten Art derart verzaubert, dass wir gemeinsam mit Barbara kurz drauf organisieren konnten, dass sie mit uns nach Deutschland zurückfliegen sollte. Nun ist sie bei uns in Koblenz wartet auf die Menschen, die sich auch noch von ihr verzaubern lassen möchten!

IMG 0918Unser Muck scheint in seinem Leben, bevor er ins Julia Shelter im Oktober 2016 eingezogen ist, keine sehr guten Erfahrungen mit uns Menschen gemacht zu haben. Doch mittlerweile fühlt er sich im Tierheim sicher und lässt auch Streicheleinheiten zu.

Hier ein Bericht von Esther und Jochen (selber Besitzer einer Zypernpfote), die das Julia Shelter Ende September/Anfang Oktober besucht haben, zu unserem Muck.

Muck haben wir als lieben, ruhigen und zurückhaltenden Hund mit schönem beige-weißen Fell und einem sanften Blick aus wunderschönen bernsteinfarbenen Augen kennengelernt. Er ist eher ein zierlicher Rüde. Er ist zwar nicht gleich auf uns zugelaufen, ängstlich war er aber nicht, eher vorsichtig und neugierig. Wir hatten den Eindruck, dass er neben seinen Mitbewohnern Dora, Pandora, Tekla und Eros etwas untergeht.

Als wir eine Zeit lang im Kennel waren, wollte er auch zu uns herkommen, aber die anderen Hunde waren immer schneller. Er hat sich aber von uns hochheben und immer wieder streicheln lassen. Das fand er dann doch ganz angenehm und hat uns für unsere Fotos sein schönstes Lächeln geschenkt.

DSC 1952Hier ein Bericht von Jochen und Esther (selber Besitzer einer Zypernpfote), die das Julia-Shelter Ende September/Anfang Oktober besucht haben.

Buddy ist ein absoluter Traumhund. Dass er schon 6 Jahre alt ist, merkt man ihm überhaupt nicht an. Wir hätten ihn auf 2–3 Jahre geschätzt, und waren erstaunt, als wir später sein Alter auf der Homepage lasen. Buddy ist sehr, sehr menschenbezogen. Als wir im Zwinger nebenan waren, hat er bereits versucht, über den Zaun zu uns Kontakt aufzunehmen. Als wir dann in seinen Zwinger kamen, lief er sofort auf uns zu, und ließ sich streicheln. Er ist nicht mehr von uns gewichen und hat seinen bildhübschen Kopf an uns geschmiegt.

Vorher NachherUnserem Notfellchen Gina3 geht es wieder gut.

Sie hat ihre schwere Operation gut überstanden, ist inzwischen wieder im Tierheim und auch geimpft und kastriert.

Genauso groß wie unser Schock über ihren Zustand war als wir sie fanden, ist nun unsere Freude wie gut es ihr geht.
Anfänglich hatten wir schon Angst, dass sie das alles nicht übersteht, aber ihr Lebenswille und ihre Stärke hat sie das überstehen lassen.

Die Tierärzte und Tierpfleger in der Klinik berichteten uns schon regelmäßig, was für eine liebeGina 2
Hündin sie ist und sie haben sie nur mit einer Träne im Auge ins Tierheim gehen lassen.

Nun fehlt der kleinen Zaubermaus nur noch ihr Zuhause.

IMG 20170921 WA0012Vor einigen Tagen erhielten wir einen Anruf eines tierlieben Bürgermeisters. In der Tötungsstation seines Dorfes seien zwei Hunde. Ein etwas älterer Welpe und ein mittelgroßer Rüde. Am nächsten Morgen fuhren wir hin und fanden einen wunderschönen Rüden, den wir Bounty genannt haben und einen sehr geschwächten Welpen, wir haben ihn Champ genannt, vor.

Der kleine Champ reagierte nicht auf unsere Ansprache. Er scheint schon eine ganze Weile alleine unterwegs gewesen zu sein. Er war übersäht mit Flöhen und wirkte sehr schwach.

Bounty hingegen war sehr fit und wohl genährt. Er scheint noch nicht sehr lange auf sich allein gestellt gewesen zu sein. Wahrscheinlich ist er seinen Besitzern davon gelaufen oder wurde ausgesetzt, doch leider, wie es auf Zypern so üblich ist, hat bislang niemand nach ihm gefragt. Bounty zeigt keine Ängste vor uns Menschen. Ganz im Gegenteil er freut sich über Streicheleinheiten und Zuwendung. Auch im Auto verhielt er sich ruhig und war gespannt was nun mit ihm passiert.

unnamedEigentlich wollten ein paar Helfer des Julia Shelters nur einen entspannten Tag in den kühleren Bergen verbringen, als sie in einem kleinen abgelegenen Dorf Akira entdeckten.

Sie entdeckten sie an einem verwahrlosten Haus, in dem ein älterer Mann lebte, dem sie gehörte. Auch sahen sie dort nicht nur Akira sondern auch zwei ihrer Welpen. Sie sprachen den Mann sofort auf Akira und ihre Welpen an und fragten, ob ihm bewusst sei, dass Akira offensichtlich krank ist.
Das interessierte ihn nicht und er hatte auch nicht vor mit ihr zum Tierarzt zu gehen.

Fassungslos verließ die kleine Gruppe den Mann und sie beschlossen diesen Hunden zu helfen. Nach einer schlaflosen Nacht, fuhren sie am nächsten Tag wieder hin, um ihn zu bitten ihnen die Hunde zu geben, damit sie sie vom Tierarzt untersuchen lassen können.

Als sie ankamen, waren die beiden Welpen verschwunden und ihnen wurde erzählt, dass angeblich gerade zwei Engländerinnen dort gewesen seien und die Welpen geholt und die Mutter zurück gelassen hätten. Ob das stimmt, wissen wir natürlich nicht.

Sie nahmen Akira mit um sie vom Tierarzt untersuchen zu lassen. Wie befürchtet wurde sie Leishmaniose positiv getestet, aber glücklicherweise ergab der Bluttest, dass ihre Organe noch nicht geschädigt sind. Sie informierten ihren Besitzer und sagten ihm, dass sie die Tierarztkosten und Medikamente bezahlen würden, er müsste sie ihnen nur geben.
Er wollte seine Hündin nicht wieder haben, was für Akira die beste Lösung war, denn so konnte sie ins Julia Shelter einziehen, wo sich nun liebevoll um sie gekümmert wird.

   

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